Person

Dr. des.

Hanna Maria Hofmann

Hanna Maria Hofmann
Lehrstuhl für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Wissensformen

Adresse

Gebäude: Kármán-Auditorium

Raum: 202

Eilfschornsteinstr. 15

52062 Aachen

Kontakt

WorkPhone
Telefon: +49 241 80 96075

Sprechstunde (u.A. Fachstudienberatung)

Donnerstags, 14-15:30 h sowie nach Vereinbarung per E-Mail
 

Lebenslauf

Zwei Kinder (geboren 2010, 2018)

Aktuelles Forschungsprojekt: "Vom deutschen Volksmärchen zum global village. Erzählmedien der Migration in der deutschsprachigen Literatur und Kultur 1770–2021"

Bis Ende August 2022 Akademische Rätin (100%, in Vertretung) am Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen

April 2015 - März 2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (100%) am Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen (Prof. Fick)

26.03.2021 Promotion (summa cum laude) mit der Dissertationsschrift „Georg Heyms Polarphantastik und die Symbolik der Poleroberung. Literatur, Kolonialismus und Wissenschaft im langen 19. Jahrhundert“ an der Universität Erfurt; Erstgutachter Prof. Dr. Wolfgang Struck; Zweitgutachterin Prof. Dr. Monika Fick

2012-2014 Doktorandin im Graduiertenforum Texte Zeichen Medien an der Universität Erfurt / Stipendiatin am Forschungszentrum Gotha

April-Juni 2014: Mitarbeit im DFG‐Projekt Aus der Welt gefallen: Berichte über „Märtyrer deutscher Wissenschaft“ in Petermanns Geographischen Mitteilungen (1855‐1878) von Prof. Dr. Wolfgang Struck (Universität Erfurt)

2008-2012 Doktorandin der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien, Freie Universität Berlin

WS 2011/12: Lehrtätigkeit am Institut für Neuere Deutsche Philologie der Freien Universität Berlin

03/2008 Magister-Abschluss in Neuerer Deutscher Philologie, Vergleichender Literaturwissenschaft und Philosophie an der Technischen Universität Berlin; Note 1,0

2003-2007 Mitarbeiterin mit Lehrfunktion und Fachmentorin für ausländische Studierende am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literatur, Technische Universität Berlin (Lehrstuhl Prof. Norbert Miller)

Stipendien und Preise

Nominierung der Dissertationsarbeit für den Preis der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik für jüngere Forscher*innen 2022

Herzog-Ernst-Stipendium der Fritz-Thyssen-Stiftung (12/2012-1/2014)
Promotionsstipendium der Freien Universität Berlin (10/2008-11/2012)
ERASMUS-Stipendium

Mitgliedschaften

Mitglied im Forschungsnetzwerk "Widerständige Praxen. Postmigration in Literatur, Medien und Sprache der Gegenwart"

Link zum Forschungsnetzwerk "Widerständige Praxen"

 

Publikationen

Publikationen in "RWTH Publications"

Monographien

2022 Georg Heyms Polarphantastik und die Symbolik der Poleroberung. Literatur, Kolonialismus und Wissenschaft im langen 19. Jahrhundert, Aisthesis (=Postkoloniale Studien in der Germanistik) [erscheint 2022]

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

2022 Facebook-Posts als transkulturelles Erzählmedium der (Post-)Migration, in: Schmidt/Thiemann (Hg.): Kleine Formen – widerständige Formen? Postmigration intermedial, Würzburg: Königshausen & Neumann (=Mikrographien/Mikrokosmen. Kultur-, literatur- und medienwissenschaftliche Studien) [erscheint 2022]

2021 (Über-)Zeitlichkeit von Flucht und Migration in Literatur und Film 1939-2020: Kleeberg, Seghers, Petzold, Khider. In: Gegenwartsliteratur (erscheint 2021)

2020 „daß ich nie ein richtiger Leser war“. Verstörte Lektüren und eine Liebesutopie des Lesens in Rilkes Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. In: Hron/Kita-Huber/Schulte (Hg.): Leseszenen. Poetologie - Geschichte – Medialität. Heidelberg: Winter 2020. S. 231-255.

2017 Dichten wider den Kältetod der Utopie. Georg Heym bei Heiner Müller. In: Hans Kruschwitz (Hg.): Sinnlichkeit und Utopie bei Heiner Müller. Berlin: Neofelis 2017.

2017 „No place for such beasts“. China, Japan und die Pole im europäischen Diskurs um 1900. In: Görbert/Kumekawa/Schwarz (Hg.): Pazifikismus. Poetiken des Stillen Ozeans. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017 (= Rezeptionskulturen in Literatur- und Mediengeschichte). S. 189-209.

2016 Erzählungen der Flucht aus raumtheoretischer Sicht. Abbas Khiders Der falsche Inder und Anna Seghers Transit. In: Thomas Hardtke/Johannes Kleine/ Charlton Payne (Hg.): Niemandsbuchten und Schutzbefohlene: Flucht-Räume und Flüchtlingsfiguren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Göttingen: V&R unipress 2016. (= Deutschsprachige Gegenwartsliteratur und Medien). S. 97-124.

2016 „Mann-Weiber“ im Technikstaat. Geschlechterkampf und Zivilisationskritik in Alfred Döblins Berge Meere und Giganten. In: Marie-Hélène Adam/Katrin Schneider-Özbek (Hg.): Technik und Gender. Technikzukünfte als geschlechtlich codierte Ordnungen in Literatur und Film. Karlsruhe: KIT 2016 (= Karlsruher Studien Technik und Kultur 8). S. 75-93.

2008 Crisis of the Mythological? The Melting of the Polar Ice in Greenland in Alfred Döblin’s Berge Meere und Giganten (1924). In: Nordlit 23 (2008), S. 161-171.

 

Vorträge (Auswahl)

01.10.2022 Chats von der Flucht. Digitale Fernkommunikation als Erzählpraxis und Metapher, Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung 2022, September/Oktober 2022 [zugesagt]

04.12.2021 [online] Migration, Mehrsprachigkeit, Mündlichkeit bei Yoko Tawada, Response Paper zu: Kyung-Ho Cha: Borderland Europe. Die Sprachpolitik der Europäischen Union und die Sprachen der nicht-europäischen Migrant:innen, transatlantischer Workshop „Migration, Language, Climate“ des Malaster College und der RWTH Aachen

06.10.2021: Zwischen Barbados und Berlin. Kolonialismus und Holocaust in Barbara Yelins Irmina, 30 Jahre Ludwig-Strauß-Professur, Internationale Konferenz „Aggregate der Gegenwart“ zu Ehren von Stephan Braese, RWTH Aachen University, 05.10.-07.10.2021

19.03.2021 Seghers/Petzold: Transit (1942/2018). Fluchtgeschichte(n) im Zeiten-Raum der Literatur und des Films, Gastvortrag, German Department, Georgetown University (online)

12.02.2017 Gender Studies und Germanistik. Eine Einführung, Vorlesungsreihe Modelle und Methoden der Literaturwissenschaft, RWTH Aachen University, WS 2016/2017.

16.11.2015 Tod in Berlin 1. Georg Heym bei Heiner Müller, Tagung „Ich bin meiner Zeit voraus. Utopie und Sinnlichkeit bei Heiner Müller, RWTH Aachen University, 16.-18.11.2015.

24.07.2015 “No place for such beasts”. Japan, China und die Pole im europäischen Diskurs um 1900, Tagung Poetiken des Pazifiks, Freie Universität Berlin, 23.-24.07.2015.

18.07.2014 Von Pol zu Pol in x. Auflage. Totalität und Offenheit des Wissens bei Georg Heym, Ernst Haeckel und Sven Hedin. Workshop Supplemente der Welt. Enzyklopädische und kartographische Offenheit, Universität Erfurt, 17.-18.07.2014

24.02.2012 „Mann-Weiber“ im Technik-Staat. Geschlechterdifferenz und Zivilisationskritik in Alfred Döblins Berge Meere und Giganten. Workshop Technikzukünfte als geschlechtlich codierte Ordnungen in Literatur und Film, Karlsruher Institut für Technologie, 24.-25.2.2012

 

Forschungsschwerpunkte

  • Literatur des 18. bis 21. Jahrhunderts
  • Polarphantasien in Literatur und Kultur
  • Reiseliteratur und Kolonialismus
  • Literatur/theorien des Phantastischen
  • Literatur und Wissensdiskurse um 1900
  • Raumtheorie
  • Exil und Migration in der Literatur
  • Erinnerung / literarische Autofiktion
  • Narration als Kulturtechnik des Trauerns