Person

Dr. phil.

Yashar Mohagheghi

Yashar Mohagheghi
Lehrstuhl für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Wissensformen

Adresse

Gebäude: Kármán-Auditorium

Raum: 204

Eilfschornsteinstr. 15

52062 Aachen

Kontakt

WorkPhone
Telefon: +49 241 80 96071

Sprechstunde

nach Vereinbarung per Mail
 

Curriculum Vitae

2004-2009 Studium der Wirtschaftswissenschaft (Diplom), Ruhr-Universität Bochum
2006-2011 Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und der Theaterwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum und Université Paris X Nanterre (B.A., M.A.)
2011 Junior Lecturer am German and Romance Languages and Literatures Department der Johns Hopkins University Baltimore
2012-2017 Promotionsstudium Literaturwissenschaft, Universität Bielefeld
Seit 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (100 %) am Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft, RWTH Aachen

Stipendien und Preise

Promotionsstipendium der Graduiertenschule der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld

Promotionsabschlussstipendium des Nachwuchsfonds der Universität Bielefeld

Dissertationspreis 2018 der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft

Forschungsschwerpunkte

  1. Kulturgeschichte des Festes, Literatur und Verzeitlichung im 18. Jahrhundert (Oden- und Hymnendichtung, Hölderlin, Frühromantik),
  2. Materialphilologie und materielle Kulturen des europäischen Ästhetizismus,
  3. Kleine Formen und Kultursoziologie des frühen 20. Jahrhunderts

Publikationen

Publikationen in "RWTH Publications"

Monographien

Fest und Zeitenwende. Französische Revolution und die Festkultur des 18. Jahrhunderts bei Hölderlin. Stuttgart: Metzler 2019.

Aufsätze

„Zäsur der Zeit und Poetik der Tragödie. Zum Verhältnis von Rhythmus und Gedächtnis in Hölderlins Sophokles-‚Anmerkungen’“. In: rhythmos. Formen des Unbeständigen nach Hölderlin. Hrsg. v. Jörn Etzold u. Moritz Hannemann. München: Fink 2016, S 63-84.

„Der Teufelskreis der Avaritia. Geld und Mobilität in Grimmelshausens Springinsfeld.“ In: Simpliciana: Schriften der Grimmelshausen-Gesellschaft 40 (2018), S. 227-241.

Das Bundesfest als Gründungsakt der neuen Zeit. Zum Wandel der Festkultur im 18. Jahrhundert (Göttinger Hain, J.-L. David, Französische Revolution). In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 94,1 (März 2020), S. 1–15.

Journalformat und Großstadttextur. Theorie kursorischen Lesens bei Benjamin und Mallarmé. In: Lektüreabbruch – Anschlußlektüren: Journale lesen / Interrupted Reading – Follow-on-Readings: Reading Journals. Hrsg. v. Volker Mergenthaler, Nora Ramtke und Monika Schmitz-Emans. Hannover: Wehrhahn 2020. [Im Erscheinen]

‚Gegenwärtige Zukunft‘. Hölderlins Theorie und Ästhetik der Zukunftsöffnung. In: Zukunft, Zukunftswissen, Zukunftsästhetik. Aktuelle Diskussionen und Forschungsperspektiven. Hrsg. v. Fabian Lampert und Nicole Moser. Freiburg: Rombach [Im Erscheinen].

Von der Kraftästhetik zur Mnemopoetik. Hölderlins Stromlyrik im Kontext (Herder, Goethe, Stolberg). In: [Ökologische Einbildungskraft]. Hrsg. v. Monika Fick und Caroline Torra-Mattenklott [Im Erscheinen].

Unendliche Iteration. Zur Verzeitlichung der Gegenwart in der Frühromantik (F. Schlegel, Novalis). In: Athenäum 29 (2020) [Im Erscheinen].

Die Begriffsfeier. Zur Homologie von Fest und Hymne bei Hölderlin und in der Französischen Revolution. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch. Neue Folge 60 (2020) [Im Erscheinen].

Von der Zeitverschwendung zur Muße. Luxuskritik und Zeitdiätetik bei Rousseau. In: [Auszeiten. Temporale Ökonomien des Luxus]. Hrsg. v. N.N. [Im Erscheinen]

Lexikonartikel und kleinere Publikationen

›Mein Hölderlin‹. In: Hölderlin 2020. Das Jubiläumsjahr. Programmbuch. Hrsg. v. Thomas Schmidt im Auftrag der Deutschen Schillergesellschaft. Marbach 2020, S. 78.

Siegfried Kracauer: Jacques Offenbach und das Paris seiner Zeit. In: Lexikon Schriften über Musik. Band 2: Schriften zur Musikästhetik. Hrsg. v. Hartmut Grimm, Melanie Wald-Fuhrmann und Felix Wörner. Kassel: Bärenreiter 2020. [In Vorbereitung]

Vorträge

„Rhythmus und Zäsur in Hölderlins Sophokles-Anmerkungen“, gehalten am 3. Nov. 2012 auf der Tagung ‚Rhythmus der Vorstellungen‘, Ruhr-Universität Bochum, 2.-3. Nov. 2012

„Hölderlin und die Feste der Französischen Revolution“, gehalten am 27. Mai 2018 auf der Zweijahrestagung der Hölderlin-Gesellschaft ‚Hölderlins Sprache‘, Tübingen, 24.-27. Mai 2018

„Der Kreislauf des Geldes: Krieg und Ökonomie in Grimmelshausens Springinsfeld“, gehalten am 9. Juni 2018 auf der Jahrestagung der Grimmelshausen-Gesellschaft ‚Geld. Interdiskursive Ökonomien bei Grimmelshausen‘, Ruhr-Universität Bochum, 7.-9. Juni 2018

„Hymnischer Aufbruch. Zur Verzeitlichung im späten 18. Jahrhundert“, gehalten am 25. Juni 2018 im Rahmen der Kick-Off-Tag zur zweiten Projektetappe der SNF-Förderprofessur von Boris Previšić , Universität Luzern

„Amorphe Zeit und Gedächtnisethos: Hölderlins Trauerarbeit“, gehalten im Rahmen der Sommerschule Köln-Berkeley 2018 ‚Bildung: Form und Möglichkeit, 23.-27. Juli 2018, Universität Köln

„Zeitschriftenlektüre und Großstadttextur. Walter Benjamins Praxeologie kursorischen Lesens“, gehalten auf der Tagung „Lektüreabbruch – Anschlußlektüren: Journale lesen“, Internationale Tagung der DFG-Forschergruppe „Journalliteratur“ (FOR 2288), 17.-19. September 2018, Ruhr-Universität Bochum

„‚Der kommende Gott' und die Verzeitlichung im 18. Jahrhundert: Hölderlins Arbeit an der Zukunft“, angenommen für den Deutschen Germanistentag 2019 ‚Zeit‘ in Saarbrücken für das Panel „Zeit und Zukunft. Reflexionen des Kommenden in der Literatur des ‚langen 19. Jahrhunderts‘“

„Zwischen Imagination und Dinglichkeit. Grenzgänge zwischen Kunst und
Alltagsobjekten in der Literatur des Fin-de-Siècle“, 09.10.2020 auf der Jahresta-gung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft, 8.–10. Oktober 2020, Universität Frankfurt/Oder

„Soziale Produktivität. Zur Zeitökonomie in Rousseaus Fest- und Theatertheorie“, 20.03.2020 auf der Tagung „Auszeit. Temporale Ökonomien des Luxus“, 29.–31. Oktober 2020, Universität Genf