Lehr- und Forschungsgebiet Europäisch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte

Prof. Dr. Stephan Braese

 

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Der Lehr-und Forschungsbereich Europäisch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte widmet sich der Kulturgeschichte deutschsprachiger Juden in Europa von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Neben der literarischen Produktion – zu der die Werke so berühmter Autoren wie Heinrich Heine und Franz Kafka zählen – gilt ein besonderes Augenmerk der Arbeit jüdischer Wissenschaftler – wie etwa Sigmund Freud oder Walter Benjamin –, deren Wirken großen Einfluss auf die Welt unserer Gegenwart ausgeübt hat. Ihre Schriften werden stets im historischen Kontext der nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft betrachtet, die die meist entscheidenden Bedingungen ihrer Entstehung gesetzt hat. Im Studium der Werke jüdischer Autoren deutscher Sprache wird deutlich, dass es zwar oft besonderer Fragen und Perspektiven bedarf, um ihre Entstehung, ihren Gehalt und ihre Wirkung zu verstehen – doch dass sie zugleich keineswegs eine ‚Unterabteilung‘, sondern einen integralen Bestandteil der deutschsprachigen Literatur als einer europäischen Literatur bilden.

 

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Kürzlich erschienen

  • Aharon Appelfeld: Geschichte eines Lebens (1999), in Markus Roth, Sascha Feuchert (Hg.): Holocaust Zeugnis Literatur – 20 Werke wieder gelesen, Göttingen: Wallstein 2018, S. 223-234
  • Anne-Kathrin Reulecke: Poétique du bilinguisme – Autobiographie et traduction chez Georges-Arthur Goldschmidt/ Poetik der Zweisprachigkeit – Autobiographie und Übersetzung bei Georges-Arthur Goldschmidt, hg. von Stephan Braese und Céline Trautmann-Waller, Paris: Éditions de l’éclat 2018
  • „Trotz aller Judaismen“. Georg Lukács und Walter Benjamin: Zum Ort zweier jüdischer Intellektueller in der europäischen Arbeiterbewegung, in Markus Börner, Anja Jungfer und Jakob Stürmann (Hg.): Judentum und Arbeiterbewegung – Das Ringen um Emanzipation in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Berlin/ Boston: de Gruyter 2018, S. 205-215
  • Hans Kruschwitz: Wollt ihr die totale Ironie? Warum Christian Krachts Texte nicht harmloser geworden sind, in Merkur 72 (August 2018), H. 831, S. 69-75
  • Wolfgang Hildesheimer: Alles andere steht in meinem Roman Zwölf Briefwechsel. Herausgegeben von Stephan Braese gemeinsam mit Olga Blank und Thomas Wild. Berlin: Suhrkamp 2017

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