Lehr- und Forschungsgebiet Europäisch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte

Prof. Dr. Stephan Braese

 

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Veranstaltungskalender

30. November bis 1. Dezember 2017

Die Unfähigkeit zu trauern Ambivalenz und Aktualität. 50 Jahre danach
Internationale Konferenz veranstaltet in Kooperation mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturfoschung
Ort: Zentrum für Literatur- und Kulturfoschung Berlin,
Schützenstr. 18

D-10117 Berlin


18. Januar 2018

6. Franz Hessel Lecture Aachen–Paris

Prof. Dr. Jacques LeRider: „Alfred Dreyfus, henri Heine, Jacques Offenbach. Karl Kraus und Frankreich, von der Abneigung zur Freundschaft“

Termin: 12.15 h
Ort: Kármán-Auditorium SFo 3

 

 


Kürzlich erschienen

  • Wolfgang Hildesheimer: Alles andere steht in meinem Roman Zwölf Briefwechsel. Herausgegeben von Stephan Braese gemeinsam mit Olga Blank und Thomas Wild. Berlin: Suhrkamp 2017

  • Stephan Braese: Jenseits der Pässe: Wolfgang Hildesheimer. Eine Biographie. Göttingen: Wallstein Verlag 2016, 2. Aufl. 2017
  • Stephan Braese (Hg.): literatur für leser – Themenheft: Wolfgang Hildesheimer. Frankfurt am Main: Lang 2016

  • Hans Kruschwitz: Utopische Sehnsucht nach Angst – Von Morus‘ Utopia zu Moores Watchmen. Berlin: Christian A. Bachmann Verlag 2017

  • Stephan Braese: „Teaching Holocaust Memories as Part of ‚Germanistik‘“, in Erin McGlothlin, Jennifer M. Kapczynski (ed.): Persistent Legacy – The Holocaust and German Studies. Rochester, New York: Camden House 2016, p. 57-79

  • Stephan Braese: Exil, in Daniel Weidner: Handbuch Literatur und Religion. Stuttgart: Metzler 2016, S. 354-358

  • Stephan Braese: „Kommentar zu Christian Wilhelm Dohms ‚Ueber die bürgerliche Verbesserung der Juden‘ (1781/1783)“, in Birgit Erdle/ Werner Konitzer (Hg.): Theorien über Judenhass – eine Denkgeschichte. Kommentierte Quellenedition (1781-1931). Frankfurt/New York: Campus 2015, S. 35-43

 

Der Lehr-und Forschungsbereich Europäisch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte widmet sich der Kulturgeschichte deutschsprachiger Juden in Europa von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Neben der literarischen Produktion – zu der die Werke so berühmter Autoren wie Heinrich Heine und Franz Kafka zählen – gilt ein besonderes Augenmerk der Arbeit jüdischer Wissenschaftler – wie etwa Sigmund Freud oder Walter Benjamin –, deren Wirken großen Einfluss auf die Welt unserer Gegenwart ausgeübt hat. Ihre Schriften werden stets im historischen Kontext der nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft betrachtet, die die meist entscheidenden Bedingungen ihrer Entstehung gesetzt hat. Im Studium der Werke jüdischer Autoren deutscher Sprache wird deutlich, dass es zwar oft besonderer Fragen und Perspektiven bedarf, um ihre Entstehung, ihren Gehalt und ihre Wirkung zu verstehen – doch dass sie zugleich keineswegs eine ‚Unterabteilung‘, sondern einen integralen Bestandteil der deutschsprachigen Literatur als einer europäischen Literatur bilden.

 

Sprechstunde

mittwochs von 10-12 Uhr
nach Voranmeldung im Sekretariat NDL

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